... kann auch leicht sein!
Es gibt einige einfache Regeln, mit denen Sie Sicherheitsprobleme im Netz effektiv vermeiden können.
Hier sind ein paar Tipps, um sich sicher im Internet zu bewegen:
- Aktualisierung kritischer Infrastruktur
Es klingt komplizierter, als es ist: Halten Sie Ihre Software aktuell. Firefox bietet beispielsweise einen automatischen Update-Dienst, den Sie direkt bei der Installation oder auch nachträglich aktivieren können. Auch Windows zählt zur "kritischen Infrastruktur". Damit sind alle Programme gemeint, die eine Verbindung zum Internet herstellen – dazu gehört auch das Betriebssystem selbst.
- Benutzen Sie ein Antivirenprogramm
Sicherheit beginnt beim eigenen Betriebssystem. Wenn ein Antivirenprogramm die Hintergrundaktivitäten laufend kontrolliert, können Sie sich deutlich unbesorgter im Netz bewegen. Damit ist eine solide Basissicherheit geschaffen.
Wichtig ist dabei, stets die aktuellen Virendefinitionen zu laden. Achten Sie daher darauf:
Automatische Updates := eingeschaltet;
- Nutzen Sie Firefox mit NoScript
"Viren" fängt man sich heute oft durch das Zulassen aktiver Inhalte oder bösartiger Skripte ein. Da man einer Website die Gefahr vor dem Besuch nicht ansieht, ist Vorsicht besser als Nachsicht. Genau hier unterstützt NoScript. Die Installation ist denkbar einfach:
Add-ons suchen -> NoScript
- Mehrere Barrieren erschweren den Zugriff
Wie erwähnt, sind ein aktuelles Betriebssystem und ein moderner Browser die erste Verteidigungslinie. Ein Antivirus kann zusätzlich unbemerkte Aktivitäten erkennen und warnen, bevor Schaden entsteht. Man sagt scherzhaft, die beste "Firewall" sei ein Zentimeter Luft zwischen Netzwerkkabel und PC. Da dies heute mit WLAN kaum praktikabel ist, schützen wir unsere Daten am besten durch ein gut konfiguriertes Netzwerk oder eine Firewall, mit deren Funktionen wir vertraut sind.
- Hinterfragen Sie Angebote
Egal welches Tool Sie nutzen: Der gesunde Menschenverstand ist Ihr wichtigster Schutz.
Blinkende Anzeigen wie "Sie sind der millionste Besucher und haben gewonnen!" klingen meist zu gut, um wahr zu sein. Oft handelt es sich dabei um "Phishing". Seien Sie besonders bei kostenlosen Diensten skeptisch: Wenn Sie nichts bezahlen, sind oft Ihre Daten das "Produkt". Die größte Gefahr ist heute das sog. "Social Engineering".
- Bilden Sie sich weiter
"Wissen ist Macht" – das gilt besonders in der IT. Wer versteht, wo potenzielle Fehlerquellen liegen, kann sich viel Ärger und Kosten ersparen. Es lohnt sich, ein wenig Zeit in das eigene Sicherheitswissen zu investieren.
Hier finden Sie weiterführende Links:
| Website / Link | Beschreibung |
|---|---|
| www.trojaner-info.de | Aktuelle News zu Bedrohungen. Ideal für die tägliche Portion Sicherheitswissen und Nachrichten. |
| www.bsi-fuer-buerger.de | Das offizielle Info-Portal des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Hier können Sie sich umfassend informieren und den Newsletter abonnieren. |
| www.bsi.bund.de | Die Hauptseite des BSI mit technischen Informationen, Mindeststandards und offiziellen Sicherheitsvorgaben. |
| virustotal.com | Kostenloser Dienst zum Scannen verdächtiger Dateien oder Websites durch über 50 verschiedene Antivirenscanner gleichzeitig. |
Falls Ihnen jemand sagt, ein Antivirus mache das System nur langsam und helfe nicht gegen neue Viren, so hat er teilweise Recht:
Ein Scanner erkennt primär bereits bekannte Schädlinge. Doch genau deshalb ist es so wichtig, Programme und das Betriebssystem
stets aktuell zu halten. Wir wollen es Angreifern so schwer wie möglich machen.
Wer dennoch an der Sicherheit seines aktuellen Systems zweifelt, kann den Wechsel auf Linux in Erwägung ziehen.
Wie dieser Umstieg gelingen kann, zeige ich in einem separaten Menüpunkt.