mein studium der wirtschaftsinformatik

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» Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung. «
(John F. Kennedy)

2016 - das Jahr der Entscheidung für den Studienstart bei der TAE...

Die Idee war lange gewachsen, aber als ich bei der Fortbildung zum ScrumMaster von der Technischen Akademie Esslingen (TAE) erfahren habe, war es doch zu interessant und spannend zugleich, mich hierüber näher zu informieren. Dann ging das doch recht schnell: Da mein Abi bereits etwas zurücklag, habe ich gleich beschlossen mich in den Mathe-Brückenkurs einzuschreiben, der in den "Sommerferien" stattfand. So lernte ich neben dem Lernalltag auch einige Rechen-Tricks kennen, hatte aber noch keine Verpflichtungen - denn sobald das Studium startet, endet es frühestens nach 8 Semestern* (4 Jahre).
Ich begann somit als einer der Ersten den Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Technischen Akademie Esslingen zu studieren. Das ganze funktioniert so, dass wir das quasi als "Franchise" bei der Fachhochschule Südwestfalen studieren (dort sind wir als echte Studenten eingeschrieben) und durch die TAE "betreut" werden. Betreut bedeutet dabei nicht nur, dass wir dort vor Ort Kaffee und Gebäck, fast schon ein richtiges Frühstück bekommen. Es bedeutet nicht nur, dass es zu Klausuren, die dann auch dort vor Ort stattfinden, Spüßkram und Energie geladene Getränke serviert bekommen. Es bedeutet - und das macht dieses Studium an der TAE so viel interessanter als ein pures Fernstudium - dass die TAE dafür Sorge trägt, dass für jedes Studien-Fach ein Dozenten gesucht und eingesetzt wird, der vom Fach ist und uns nicht nur den Studienstoff vermittelt bzw. klärt sondern auch aus seiner individuellen Praxiserfahrung berichtet. Ganz nebenbei: Diese Präsenztage sind im Schnitt jeden zweiten Samstag.
Anders als bei dem Frontalmonolog im klassischen Universitätsstudium oder der Lehrbrieforganisation in manchen Fernunis, geht es dabei um den individuell gestalteten persönlichen Unterricht, oft begleitet in einem Seminar- oder Workshop-Charakter. Was es allerdings mit den Fern- und Präsenz-Studienarten gemein hat, ist die Tatsache, dass man auch selbst etwas schaffen muss. Einige Dozenten geben frühzeitig Bescheid, was man vorbereiten muss, so dass man entsprechend die Kapitel im Studienbuch bereits vorbearbeitet hat, bevor es zum "Präsenzunterricht" geht. Das Studienbuch ist übrigens im Eigenverlag nur bei einem Studium an der Hochschule Südwestfalen erhältlich und wurde von den Dozenten entsprechend didaktisch so aufbereitet, dass man den Inhalt durchaus auch ohne den Präsenzunterricht vorbereiten könnte. Allerdings ist bei Teilnahme an der Präsenzveranstaltung die Chance höher, auch das Fachwissen abseits des Buches kennenzulernen und so bspw. noch weitere wertvolle Beispiele für die Klausur bereit zu haben.
Auf den folgenden Seiten werde ich nun ein bisschen mehr "aus dem Nähkästchen plaudern". Ich möchte damit zu einigen Fächern meine Kommentare los werden und auch einige Inhalte beispielhaft wiedergeben - Inhalte, die evtl. auch Dich in den Bann ziehen können?!
 
*) Ok, 8 Semester sind die Regelstudienzeit. Tatsächlich hatte ich einen Kommilitonen, der als "Quereinsteiger ein Jahr später begonnen und laut seiner Regelstudienzeit nur 7 gehabt hätte. Am Ende hat er dann doch die Projektarbeit ins 7. und seine Bachelorarbeit ins 8. gelegt. Da konnte er sich voll konzentrieren und auch bei der BA noch den neuen Jahresurlaub nutzen... :)