workout

Das ist die größte Einzelinvestition, die wir im Leben vornehmen können. In uns selbst zu investieren, in das einzige Instrument, das wir haben, um mit dem Leben umzugehen und einen einzigartigen Beitrag zu leisten. Wenn wir wirklich effektiv sein wollen, müssen wir uns regelmäßig Zeit nehmen, um unsere Säge in allen vier Dimensionen zu schärfen.
(Stephen R. Covey, Die 7 Wege zur Effektivität, aus der 50. Auflage 2018 S. 339)
Schon vor Beginn der Pandemie habe ich gerne Gewichte gehoben. Nur an der Kontinuität litt es, da mir immer wieder etwas dazwischen zu kommen schien. Ich glaube, das ist einfach menschlich und jede und jeder hat mal Tage, an denen auch sportliche Leistungen besser gehen, als an anderen Tagen. Aktuell beschäftige ich mich auch mit dem Buch von Daniel Kahneman, "Schnelles Denken, langsames Denken". Hier geht der Autor darauf ein, dass wir menschen zwei "Systeme" haben. Das eine, was er auch mit dem schnellen Denken assoziiert, liebt Gewohnheiten und alles, was quasi "automatisch" und somit einfach stattfinden kann. Das andere System ist zwar in der Lage, sich mit komplexeren Aufgaben, bei denen man wenig "Übung" hat zu befassen, ist dafür allerdings sehr Energie-durstig. Er erklärt damit auch, dass wir, wenn wir eine Aufgabe, die hohe Konzentration fordert, für eine lange Zeit durchführen, diese Energie aufgebraucht sein kann und wir somit nur ein bestimmtes Pensum an Energie jeden Tag haben. Es ist auch durch Studien belegt, dass wir weniger in System 2 denken, wenn es kurz vor einer Mahlzeit ist. Wenn wir also die Wahl haben, etwas weniger Energie-Zerrendes zu machen oder etwas, was unsere Energie aufbrauchen könnte, wählen wir Menschen viel leichter den Weg des geringeren Widerstandes und begeben uns dann doch der Gewohnheit hin.
    Ich kann das Buch sehr empfehlen, da es auch viele interessante Beispiele bringt, was man angehen kann, um etwas von System 2 in System 1 zu bringen. Eins vorweg: Eine Möglichkeit ist, das, was man leichter machen möchte, immer wieder zu wiederholen - was mich auch zur Wahl des obigen Zitats gebracht hat.

Und hier geht's zum Buch --> "Schnelles Denken, langsames Denken".

 

Im obigen Zitat stammt aus dem Bestseller "Die 7 Wege zur Effektivität" von Stephen R. Covey. Dabei geht er auch auf vier Dimensionen der Erneuerung ein. Über das Buch hinweg bringt er eine Vielzahl an spannenden Punkte, und rundet dann mit dem siebten Weg, alles nochmal ab. Beim siebten Weg geht es darum die "Säge zu schärfen". Wir menschen haben laut seiner Ansicht nach vier Dimensionen, die wir nähren können, die uns dann effektiver werden lässt. Effektivität ist bei uns in Deutschland oft ein etwas umstrittener und negativ behafteter Begriff. "Wir sollen effektiv sein."... "Wir müssen bei der Sache bleiben..." ... Dabei kann es so einfach sein, wenn das Wort Effektivität etwas besser beleuchtet wird, was dahinter steht. In meiner Bachelor-Arbeit zum Abschluss in der Erörterung, ob man mit Phalcon effizient entwickeln kann, habe ich die Begriffe Effizienz und Effektivität mit Coveys Worten wie folgt trennen können:
    "Setzt man sich nun noch mit der Abgrenzung des Wortes Effizienz auseinander, kann die oben dargestellte Fragestellung leichter beantwortet werden. Oft werden die Begriffe effizient und effektiv miteinander verwechselt. Dabei gibt es genügend Definitionen, die leicht einprägsam sind. Auf Stephen R. Covey geht folgende, aus seinem Werk Die sieben Wege zur Effektivität stammende, Unterscheidung zurück. Dabei geht es um eine Gruppe von Personen, die sich einen Weg durch einen Dschungel bahnen wollen, indem sie Bäume fällen. Effektivität heißt nun, dass der Aufwand im richtigen Dschungel durchgeführt wird. Anders allerdings bedeutet Effizienz, dass die Bäume-fällenden Personen Durchhaltevermögen beweisen, indem sie es richtig tun. Der Begriff der Durchlaufzeit kann hier genannt werden. Wie kann die Dauer einen Baum zu fällen minimiert werden?"

Und hier geht's zum Buch --> "Die 7 Wege zur Effektivität".