clean code developer

Der größte Feind der Qualität ist die Eile.
(Henry Ford)

Clean Code Developer - KAIZEN für Entwickler

 

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess KVP ist heutzutage nicht mehr wegzudenken, denn Stillstand ist Rückschritt. Clean Code Developer stellt Prinzipien und Methoden vor, die effektiv helfen und unterstützen den Überblick über die komplexen Systeme und Projekte der Zukunft in den Händen halten zu können.

Die Website Clean-Code-Developer.de macht den Einstieg und die Umsetzung extrem einfach, da es einen durch die einzelnen Schritte mit weiterführender Literatur komplett durchführt. Zudem ist es sehr einfach mit den Machern der Website sich in Verbindung zu setzen. Bei Fragen oder Anregungen bekommt man sofort Rückmeldung und bleibt damit nicht lange auf der Stelle stehen.

Im Folgenden möchte ich in einem Selbstversuch - ganz nebenbei - die Prinzipien und Methoden noch weiter vertiefen und meine eigenen Eindrücke in einer monatlichen Routine hier notieren. Dabei werde ich erst ca. einen halben Monat mich mit den Prinzipien und Methoden beschäftigen und dann eine Zwischenbilanz ziehen. Sobald ich alle Grade durchleben durfte, wird eine weitere Reise mit einem monatlichen Ziel ein Resümee zur Vertiefung werden.

Jeden Monat versuche ich möglichst vor dem 15. des Monats meinen Bericht hier zu präsentieren. In der folgenden Tabelle ist der aktuelle Status direkt visualisiert. Insgesamt plane ich die Grade zwei Mal zu durchlaufen, so dass es ein DONE und nach einer Revision ein weiteres DONE gibt. Bei PLAN2DONE ist prinzipiell das Ziel-Datum eingetragen, bei dem ich mein Vorhaben beendet wissen möchte und dann direkt beim nächsten Grad weitermachen möchte.

Nun ist vielleicht noch zu erklären, dass der schwarze Grad hier gar nicht erst existiert. Das ist so, weil ich vor längerer Zeit bereits den Clean-Code-Developer durchgegangen bin und der schwarze Grad stellt lediglich den Plan dar, dass man gewillt ist, die Grade durchzugehen. Da ich bereits ein Schritt weiter bin und es tatsächlich auch umsetze, habe ich mir den schwarzen Grad gespart.

Der wei├če Grad ist im übrigen auch ein Sinnbild. Es steht dafür, dass man nun bereit ist, sich auf alle Grade komplett einzulassen. Es ist der Schritt der Transformation vom Fokus auf die Grade auf den Fokus auf die eigene Gewohnheit, alle Grade zu gleichen Teilen einsetzen zu können und zu wollen. Falls ich hier vor der ersten Revision Schwierigkeiten sehen werde, kann ich mich dazu entscheiden, eine zweite Revision einzulegen. Übung macht bekanntlich den Meister.

 

Planung

 

Eintrag 08.01.2018: Der rote Grad

Eintrag 21.03.2018: Der orangene Grad

Eintrag 24.06.2018: Der gelbe Grad

Eintrag Nachtrag 14.10.2018: Der gelbe Grad

 

 

Nachtrag 25.02.2018 - Erste Planänderung.

Wichtig ist es, den Plan auch immer zu begutachten und wenn man Hindernisse sieht, diese zuerst zu begegnen und aus dem Weg zu räumen. Da ich so einige Hobbies habe, die mir wichtig sind, teilweise auch wichtiger als dieser Selbst-Test, bleibt nunmal die Dokumentation darüber auf der Strecke. Zudem sind auch die Umstände so weit noch nicht gegeben gewesen, dass ich zu jedem Prinzip und jeder Methode eine Meinung gefunden habe, die ich für mich hier niederschreiben kann. Ich glaube, dass auch das wichtig ist, sich selbst eingestehen zu können, dass es besser ist einen Plan zu ändern, als die ganze Sache nicht richtig zu machen.

So langsam habe ich auch das Gefühl, dass man die Grade gar nicht eins nach dem Anderen durchlaufen sollte. Einige Punkte fallen einem sehr leicht und andere etwas Schwer. Für einige Punkte braucht man kaum Zeit, wobei andere einem einen halben Tag rauben können. Ich möchte mir daher nochmal bis kommenden Sonntag Bedenkzeit geben, ob ich vielleicht den kompletten Plan anpasse, oder es einfach mit diesem Zeitplan und dieser Reihenfolge weiter versuche. Da ich sehr von SCRUM begeistert bin, ist eine reine iterative Folge einfach wenig gewinnbringend - vor allem, da das Lernen auch nach dem MVP - dem most valuable product - aufgebaut sein sollte. MVP in dem Kontext steht für den Quotienten aus Gewinn / Aufwand --- also der Rentabilität.

 

Nachtrag 21.03.2018 - Zweite Planänderung.

"First things first" - so sollte immer die Devise sein und bleiben. Daher kommt jetzt endlich ein Update, mit dem ich auch gleichzeitig die "Terminplanung" hier lockern werde. Es hat niemand eine Kristallkugel, die einem mit Sicherheit sagen kann, wann die Dinge fertig sind. Aber was möglich ist, ist eine Schätzung. Daher verabschiede ich mich von der starren Terminplanung und setze auf Monatsplanung. Irgendwann in diesem Monat wird das Thema durch sein und mit den Erfahrungswerten (!) entsprechend auch jedes mal angepasst. Los gehts!

 

Nachtrag 24.06.2018 - Dritte Planänderung.

Wieso ich auch im Juni eine Planänderung durchführe? Nun ja, weil es möglich ist. Wie bereits am 21.03. geschrieben, ist es wichtiger, die Themen richtig zu verstehen, als diese schnell zu publizieren. Zudem habe ich gesehen, dass meine mobile Page nicht mehr so wirklich sehenswert wird, wenn ich die 7-Spalten-Ansicht weiter behalte. Daher habe ich einfach die "Revision" nach unten versetzt und die Planung erneut neu "berechnet". Dabei bin ich so vorgegangen, dass ich gleich eine Zeitspanne angebe, wie eine hohe "Done"-Wahrscheinlichkeit verteilt ist.

 

Nachtrag 14.10.2018 - Vierte Planänderung.

Nichts ist so beständig, wie - die Veränderung. Das zeigt sich zumindest, wenn man etwas mit wenig Priorität auf ein Termin plant. Dies ist auch der Grund, wieso ich mich dazu entschieden habe, jegliche Datum-Angaben zu entfernen. Das passt so, weil es nicht so hohe Prio hat, dass ich jede Woche etwas in dem Gebiet vorantreibe. Stattdessen gibt es andere Projekte, die höhere Priorität haben.